Montag, 4. November 2013

SBX Training Kitzsteinhorn

 

Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Nachwuchsteam und meinem Verein Union Trendsport Weichberger verbrachte ich perfekte Trainingstage am Kitz. Teilweise waren leider sehr viele Leute am Gletscher und machten die Warterei am Lift etwas mühsam. Doch wir hatten eine super geshapte Boardercoss- und eine eigene Trainingspiste zur Verfügung - somit nutzen wir die Wartezeit am Lift zur Regeneration.
Am Sonntag war das Wetter extrem schlecht - Regen bis 2000m und sehr schwere Pistenbedingungen - aber das ist manchmal nicht so schlecht - auch im Rennen hat man nicht immer Top Verhältnisse ;-)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Gletschertraining Kitzsteinhorn

Am vergangenen verlängerten Wochen-ende herrschten ideale Trainingsbedingungen am Kitzsteinhorn.
Am Freitag und Samstag waren zudem auch sehr wenige Skifahrer und Boarder am Berg.
Das brachte wirklich perfekte Tage zum Einstellen und Testen des neuen Snowboardmaterials.
Auch der Snowpark war ab Samstag geöffnet, wodurch ich auch schon wieder mit dem Springen beginnen konnte.
Technisch konnte ich mit dem neuen Material auch große Fortschritte machen. Der Weg zu den ersten Europa- und Worldcuprennen Mitte November stimmt!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Europacupfinale Prag und Belgrad

Nach der höchst erfolgreichen österreichischen Meisterschaft ging es an den beiden folgenden Wochenenden nach Prag und Belgrad zum Europacupfinale. Ich konnte meine derzeitige tolle Form wirklich gut nützen du gewann dort alle vier Rennen!
In Prag schaffte ich, im Straßenrennen den Anschluss an das C2+3 Feld zu halten und finishte mitten unter den Startern mit weniger Handicap als souveräner Sieger meiner Klasse. Beim Zeitfahren konnte ich auf dem wirklich sehr anspruchsvollen Kurs mit sehr vielen Höhenmetern meinem österreichischen Dauerrivalen und Staatsmeister im Zeitfahren Andy Zirkl fast 2 Minuten abnehmen.
Top motiviert startete ich in der Folgewoche in Belgrad. Hier gab es im Straßenrennen auf der völlig flachen Strecke keine Möglichkeit auszureißen und so lief alles auf einen Zielsprint hinaus, den ich gemeinsam mit dem regierenden columbianischen Weltmeister der Klasse C2 von vorne für mich entscheiden konnte. Auch das Zeitfahren war völlig flach. Ich konnte wieder eine Top Leistung abrufen und gewann nicht nur meine Handicapklasse C1, sondern konnte auch Bestzeit für die beiden nächsthöheren Klassen C2 und C3 aufstellen.
Damit geht eine sehr durchwachsene Saison nun doch sehr versöhnlich zu Ende. Nur schade, dass ich die Top Leistungen der letzten drei Rennwochenenden nicht schon bei der WM in Canada bringen konnte - aber that´s racing ;-)

Jetzt wird ordentlich regeneriert und ab Mitte Oktober laufen die Vorbereitungen für die Paralympics in Sochi. Ich muss bei den ersten Snowboardrennen im November noch meine bisherigen Leistungen bestätigen um dann endgültig meine Nominierung zu rechtfertigen und dabei zu sein - Vollgas!

Sonntag, 15. September 2013

Österreichischer Staatsmeister Straßenrennen


Yess - geschafft!
Ich bin zum ersten mal in meiner Paracycling Karriere Österreichischer Meister auf der Straße! Dieses lange angestrebte Ziel habe ich gestern in Kärnten erreicht!
Ich konnte in einem sehr taktischen Rennen meine gute Form von Canada ausspielen und mich im Zielsprint deutlich durchsetzen. Dauerrivale Andy Zirkl, der in den letzten Jahren den Titel immer für sich beanspruchen konnte und Wolfgang Dabernig komplettieren das Podium

Dienstag, 3. September 2013

Weltcupfinale und Weltmeisterschaft Canada

Den Höhepunkt der internationalen Paracycling Saison stellten heuer das Weltcupfinale und gleich am Folgewochenende die Weltmeisterschaft in Canada dar. Das erste Wettkampfwochenende fand in Matanae statt - im Osten der Region Quebec südlich des St. Lorenzstromes. Ich konnte im Zeitfahren nach den großen Materialproblemen während der gesamten Saison meine beste Saisonleistung abrufen. Trotzdem reichte das nur für den 8.Platz, etwas enttäuschend für mich. Beim Straßenrennen am Sonntag konnte ich erstmals in meiner Paracycling Karriere bis zur letzten Runde im Spitzenfeld mitfahren und fuhr ebenfalls auf Rang 8.
In der Endwertung des Gesamtweltcups erreichte ich somit Rang 6.
Die Ergebnisse waren trotz meiner besten Saisonleistung ziemlich enttäuschend für mich aber offensichtlich konnten sich meine Konkurrenten im letzten Monat mehr steigern als ich.
 
Direkt im Anschluss an das Weltcupwochenende übersiedelte der gesamte Weltcup-Tross mit der Fähre über den St Lorenzstrom nach Baie Comeau. Hier wartete der mit Abstand schwierigste Kurs der Saison auf uns. Sehr viele Höhenmeter, sehr technische Kurven, schlechter Straßenbelag und kühle Witterung mit Temperaturen von teilweise unter 10 Grad. Doch wir konnten gut trainieren und so ging ich optimal motiviert an die wichtigsten beiden Rennen der Saison.  
Doch beim Zeitfahren erwischte ich einen rabenschwarzen Tag: Ich konnte weder mein volles Leistungspotenzial ausschöpfen, noch kam ich mit dem technisch schwierigen Kurs zurecht. Nur Platz 11.
Beim Straßenrennen am Sonntag hatte ich in den beiden ersten Runden Probleme mit meinem Puls und konnte daher erst ab Runde 3  voll angreifen. Dann lief das Rennen ziemlich zufriedenstellend und ich konnte meinen Rückstand nach vorne weiter reduzieren und finishte al 10. Nicht berauschend, aber von der Leistung zumindest ein halbwegs versöhnliches Ende eines schlechten Rennwochenendes.
 
Zusammenfassend muss ich aber akzeptieren, dass ich zum Saisonhöhepunkt nicht die mir selbst gesteckten Ziele erreicht habe. Es gilt nun aus den Fehlern und Problemen in der Saison 2013 zu lernen und sie nächstes Jahr nicht zu wiederholen - zuerst werde ich meine derzeitige Form im Europacup nützen und dann auf ein starkes Jahr 2014 hintrainieren.
Doch im Winter kommt zuvor noch das Projekt Paralympics Sochi :-) die Vorbereitung dafür startet unmittelbar nach dem letzten Europacuprennen Ende September in Belgrad