Dienstag, 11. November 2014

Trainingsstart

Nach 6 Wochen Training Just for Fun startete ich gestern mit der gezielten Vorbereitung für die Radsaison 2015.
Die Ziele sind klar definiert, es geht um die Quali für Rio 2016!
Dazu wird jetzt einmal konsequent an den Grundlagen gearbeitet, die ich durch mein Doppelengagement während der letzten 2 Saisonen vernachlässigt habe.
Begonnen wird auf dem Rad und im Fitnesscenter.
Sobald es die Schneelage zulässt wird zusätzlich mit den Tourenskiern angegriffen.
Auch die Trainingslager auf der Sonneninsel Gran Canaria im Februar und März sind fixiert. Somit sollte ich mit guten Beinen in die Paracyclingsaison 2015 starten, die bereits Ende März mit der Bahn WM in Holland beginnt.
Höhepunkt wird Ende Juli 2015 die Weltmeisterschaft in der Schweiz.
#vollgas #roadtorio2016

Samstag, 1. November 2014

Trainingspause, Sportlerehrung

Heuer konnte ich nach dem erfolgreichen Abschluss der Radsaison zum ersten mal nach mehr als 2 Jahren wieder eine ordentliche Pause einlegen.
Da ich mich dazu entschlossen habe momentan am Snowboard keine weiteren Wettkämpfe zu bestreiten war endlich Zeit zum Sporteln just for fun, Entspannen und sonstige Dinge, für die in den letzten beiden Jahren kein Spielraum war. 
Auch mein Jugendcoachingprojekt Find Your Way  - gemeinsam mit meinem Hauptsponsor Müller Transporte ist wieder angelaufen und es sind schon wieder einige Termine fixiert.
Rund um den Nationalfeiertag gab es  Festveranstaltungen von Land, Gemeinde und als Abschluss die Galanacht des Sportes, bei der ich erstmals als Gast eingeladen war.
Einer der Höhepunkte des letzen Monats war die Verleihung der silbernen Ehrennadel für Sport durch meine Heimatgemeinde für mein Engagement im Rad- und Snowboardsport.
Ab nächster Woche wird das Training für die kommende Radsaison aufgenommen - es geht 2015 um nicht mehr und nicht weniger als die Vorqualifikation für die Paralympics Rio 2016.

Montag, 13. Oktober 2014

Saisonrückblick Paracycling 2014

Die heurige Saison war für mich eine Zwischensaison nach den Winter-Paralympics in Sochi.

Dementsprechend hatte ich keine großen Erwartungen, wollte aber schon mit dem Formaufbau für die beiden wichtigen Saisonen 2015 und 2016 beginnen. Im Olympiawinter konnte ich kein radspezifisches Training und auch keinerlei Trainingslager machen.

Damit begann ich erst im April  und dafür lief es bei den ersten Saisonrennen in Italien  wirklich gut: Ich konnte beim Europacup  in Verolanuova  gesamt den 3.Platz erreichen und beim Worldcup in der Toscana  erreichte ich die Plätze 9 im Straßenrennen und 10 im Zeitfahren.
Beim Europacup in der Schweiz konnte ich überhaupt sogar in der Gesamtwertung gewinnen!

Die österreichische Meisterschaft fand Anfang Juni  in Oberösterreich statt. Dort konnte ich erstmals sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Straßenrennen den Meistertitel einfahren.

Anschließend fuhr ich ein Mountainbike Etappenrennen bei den
Nichtbehinderten  - die Alpentour Trophy  ( Kat S1 ) – und konnte als erster Behindertensportler überhaupt finishen.
Nachdem das Mountainbiken so gut klappe, fuhr ich auch noch den Kitzalp Mountainbike Marathon.

Beim nächsten Paracycling Worldcup in Spanien hatte ich von der Leistung ordentlich zu den Frühjahrsrennen zugelegt. Im Straßenrennen erreichte ich Rang 8 und im Zeitfahren  Rang 9.
Die Konkurrenten hatten offensichtlich genauso hart gearbeitet und jetzt kam meine fehlende Grundlagenarbeit vom Winter zum Tragen.

Zurück zu Hause  arbeitete ich konzentriert an meinen Schwächen, um bei den Weltmeisterschaften Ende August  ein gutes  Ergebnis einzufahren. Das gelang mir nur teilweise und so wurde es  trotz weiter gesteigerter Leistung im Zeitfahren als auch beim Straßenrennen  Rang 11.

Nach den Weltmeisterschaften setze ich mein Aufbautraining für die nächste Saison fort und konnte bei den beiden abschließenden Europacuprennen noch einmal deutlich zulegen:
In Belgrad erreichte ich mit einem Doppelsieg in Straßenrennen und Zeitfahren Rang 1 und  in Prag Rang 2. Besonders die Rennen in Prag waren für mich sehr erfreulich, verlor ich doch zum ersten Mal heuer im Zeitfahren nur weniger als 1 Minute auf den Vizeweltmeister Masini.

Mit den guten Ergebnissen zum Saisonabschluss belege ich jetzt in der abschließenden Weltrangliste Rang 10. Das ist nun doch ein sehr zufriedenstellender Abschluss der kurzen Radsaison.

Nach der Trainingspause im Oktober geht es ab Anfang November mit den Vorbereitungen für die Saison 2015 los – Vollgas auf dem Weg zu den Paralympics Rio2016!


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Saisonabschluss Europacup Prag

Zum Saisonbschluss fuhr ich mit einigen anderen österreichischen Paracyclern zum Europacuprennen in Prag. Gleich vorweg: wir konnten in unseren Klassen alle aufs Siegerpodium fahren!
Das Straßenrennen fand am Samsatg auf einem der anspruchsvollsten Kurse dieser Saison statt.
Ich konnte hinter Vizeweltmeister Giancarlo Masini den 2.Platz einfahren.
Am Abend fuhr das ganze Team in die wunderschöne Altstadt von Prag und wir verbrachten einen sehr netten Abend.
Das Einzelzeitfahren am Sonntag Vormittag fand auf derselben Strecke wie das Straßenrennen statt. Ich konnte meine absolut beste Saisonleistung bringen und landete mit weniger als einer Minute Rückstand auf Masini wieder auf Platz 2. So lässt es sich zufrieden und entspannt in die Trainingspause gehen, bevor es Ende Oktober in die Vorbereitung für die Radsaison 2015 geht.

Montag, 22. September 2014

Europacup Belgrad

Am vergangenen Wochenende ging es zur vorletzten Europacupstation nach Belgrad.
Nachdem ich während der letzten beiden Jahre die Geduld und den Goodwill meines Dienstgebers schon über Gebühr beansprucht habe, wollte ich mir nicht schon wieder frei nehmen und brach erst am Freitag nach der Arbeit Richtung Südosten auf. Deshalb kam ich erst mitten in der Nacht in Belgrad an.
Zum Glück wurde der Start des Rennens am Samstag auf Mittags zurückverlegt und so kam ich noch zu ausreichend Schlaf.
Im Straßenrennen am Samstag konnte ich mich im Zielsprint gegen meine Konkurrenz durchsetzten.
Während der Siegerehrung ging ein heftiges Gewitter nieder und ich hatte die Dachluke über dem Bett meines Wohnmobils offen. Das ergab leider eine sehr feuchte Nacht.
Aber eine gute Einstimmung auf das Zeitfahren am Sonntag.
In der Früh schüttete es wie aus Kübeln und auf den Straßen stand das Wasser. Kurz vor dem Start hörte zwar der Regen auf, doch die nasse Straße verlangte eine sehr vorsichtige Fahrweise beim Rennen. Ich konnte mich auch hier um 18 Sekunden vor meinem Grazer Kollegen Andy Zirkl durchsetzten.
Nächste woche starte ich noch beim Saisonfinale in Prag und dann ist die Radsaison für 2014 schon wieder vorbei.